Archiv der Kategorie: Allgemein

Carsten Steinborn (MZ) ist tot!

Carsten Steinborn (Foto: MZ)

Eben erhielt ich die traurige Bestätigung, dass Carsten Steinborn (MZ) verstorben ist. Für alle, die ihn als engagierten Lokalredakteur der Mitteldeutschen Zeitung kennen und schätzen gelernt haben, ist die Nachricht ein großer Schock.

Bernburg verliert mit ihm eine wichtige Persönlichkeit. Sein Tod sollte Verpflichtung sein, sich nun in allen Bereichen des öffentlichen Lebens noch intensiver als bisher für Transparenz und Offenheit einzusetzen und sich aktiv und konstruktiv in die weitere Entwicklung unserer Stadt einzubringen!

Müllabladeplatz Bernburg – Zweitgrößte Müllverbrennungsanlage Sachsen-Anhalts weitet Betrieb aus

Am 25.08.2011 befasst sich der Bernburger Stadtrat nur informativ mit einem Antrag zur Ausweitung der Müllverbrennung in Bernburg. Verwaltung und Bürgermeister unterstützen das Anliegen des Betreibers. Begründung: Trotz der Veränderung des Betriebes gäbe es keine Veränderung bei den für den Bebauungsplan wichtigen Kenngrößen (z.B. Emissionen) – sagt der Betreiber.

Nach “vorläufiger Einschätzung” der Genehmigungsbehörde sind durch die Betriebsveränderung keinerlei Mehremissionen zu erwarten, glaubt die Bernburger Stadtverwaltung. Müllabladeplatz Bernburg – Zweitgrößte Müllverbrennungsanlage Sachsen-Anhalts weitet Betrieb aus weiterlesen

Aschersleben: 2010 erstmals mehr Zu- als Wegzüge

Laut einem Artikel in der MZ-Regionalausgabe Bernburg zogen im 2010 erstmals mehr Menschen nach Aschersleben als die Stadt in diesem Jahr verließen.

Für Bernburg interessant sind dabei die Wanderungsbewegungen zwischen beiden Städten: Während 2010 30 Menschen von Bernburg nach Aschersleben zogen, verließen nur 15 Personen die Stadt in umgekehrter Richtung.

Mehr dazu im Artikel der MZ vom 05.08.2011

Fokus Saale: Öffentliche Debatte – wann ist der “richtige Zeitpunkt”?

Eine öffentliche Diskussion von Stadtplanungskonzepten sollte im Allgemeinen vor der Beschlussfassung im Stadtrat erfolgen, wenn man den Bürgern vermitteln will, dass ihre Meinung ernst genommen wird.

Köthen und Staßfurt machen uns Bernburgern vor, wie anlässlich der IBA 2010 eingeführte Kommunikationsstrukturen zwischen Bürgern und Verwaltung auch nach dem Ende der Landesbauaustellung weiter beibehalten werden. Fokus Saale: Öffentliche Debatte – wann ist der “richtige Zeitpunkt”? weiterlesen

Von Nachbarstädten lernen – Stadtrat Staßfurt beauftragt Verwaltung mit Bürgerdiskussion

Nicht nur in Köthen, sondern auch in unserer Nachbarstadt Staßfurt wird derzeit viel über ein zentrales Bauvorhaben gesprochen. Es geht um die Schließung der letzten Baulücke am Stadtsee die im Staßfurter Stadtrat für Diskussionsstoff sorgte.

Der Stadtrat beauftragte nun die Verwaltung, ein Konzept für die Bebauung der Freifläche zu erarbeiten. Gleichzeitig beauftragte er die Verwaltung aber auch, dass dieses Konzept „im Rahmen von Architektursalons mit den Bürgern der Stadt zu diskutieren sei“ (Presseartikel „Stadträte tun sich schwer mit letzter Baulücke am See“, Volksstimme vom 13.07.2011).

Ein gutes Beispiel, wie bei der IBA 2010 eingeführte Kommunikationsforen, wie die Staßfurter Architektursalons, auch nach der Landesbauausstellung weiter gepflegt werden können!

Konzept Fokus Saale nun nicht mehr zum Download verfügbar

Scheinbar handelte es sich bei der Einräumung der öffentlichen Download-Möglichkeit des Konzeptes Fokus Saale auf dem Dienst issuu.com um einen Irrtum.

Der Internet-Dienst BBGLive teilte mir bezüglich des Konzeptes Fokus Saale mit: “Dieses Konzept ist urheberrechtlich geschützt und nicht zum Download freigegeben. Unser Auftraggeber ist Inhaberin der urheberrechtlichen Nutzung-, Leistungsschutz- und Rechte an dieser Publikation. Im Sinne des § 19a UrhG ist es nicht gestattet, diese Publikation öffentlich zugänglich zumachen oder diese zum Download anzubieten. Der Verweis mit Verlinkung zu unserer Internetseite ist hingegen zulässig. Wir weisen vorsorglich darauf hin, dass die öffentliche Wiedergabe auf anderen Internetseiten oder der Ausdruck ohne Zustimmung unseres Auftraggebers rechtswidrig ist. Rein vorsorglich weisen wir darauf hin, dass die Tatsache des Erscheinens auf BBGLive nicht dazu führt, dass dessen öffentliches Zugänglichmachen zulässig wäre.”

Inzwischen wurde der Download-Link zu dem Dokument auf dem Dienst issuu.com entfernt.