{"id":1019,"date":"2017-01-14T19:06:58","date_gmt":"2017-01-14T18:06:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.boehlk.eu\/mittelalterorte\/?page_id=1019"},"modified":"2017-01-17T11:53:59","modified_gmt":"2017-01-17T10:53:59","slug":"die-askanier-um-1500-dynastisches-selbstbewusstsein-im-wandel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.boehlk.eu\/mittelalterorte\/die-leuchte\/die-askanier-um-1500-dynastisches-selbstbewusstsein-im-wandel\/","title":{"rendered":"Die Askanier um 1500 \u2013 dynastisches Selbstbewusstsein im Wandel"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Bau der Bernburger \u201eLeuchte\u201c verk\u00f6rpert askanisches Selbstbewusstsein an der Schwelle vom Mittelalter zur Fr\u00fchen Neuzeit. In der j\u00fcngeren Forschung wurde die durch das f\u00fcr die Zeitgenossen unerwartete Aussterben der askanischen Kurf\u00fcrstenh\u00e4user Brandenburg und Sachsen verursachte Krise im 14. und 15. Jahrhundert zum Anlass genommen, den Anhaltinern um 1500 das Attribut \u201eklein\u201c zu verleihen. Verglichen mit den Machtmitteln der aufstrebenden Nachfolger in den beiden einst askanischen Kurf\u00fcrstent\u00fcmern, den Wettinern und Hohenzollern, waren die verbliebenen M\u00f6glichkeiten sicher \u00e4u\u00dferst beschr\u00e4nkt. Der Weiterbestand askanischer Linien in Sachsen-Lauenburg und Anhalt und der Erhalt ihrer Territorien waren gef\u00e4hrdet. Die Askanier verf\u00fcgten um 1500 kaum \u00fcber milit\u00e4rische oder wirtschaftliche Macht. In dieser Hinsicht waren sie \u201eklein\u201c. Ihr dynastische W\u00fcrde aber kompensierte solcherlei Defizite zum Teil auf kultureller Ebene. Ein Blick auf die Wappen der Kurf\u00fcrstent\u00fcmer Brandenburg und Sachsen gen\u00fcgte, um deren Inhabern die askanischen Wurzeln ihrer Titel vor Augen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Um 1500 war die Tatsache, dass die F\u00fcrsten von Anhalt <i>\u201ein oerem wapen der tweyer forsten wapen als sassen und brandenborch\u201c<\/i> <span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_1');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_1');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_1019_1_1\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[1]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_1\" class=\"footnote_tooltip\">Funke 2001, S. 92. <\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_1019_1_1').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_1', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>\u00a0 f\u00fchrten, den interessierten Zeitgenossen bewusst. Die Bedeutung der Askanier im Mittelalter war in Bezug auf die Anhaltiner also durchaus noch pr\u00e4sent.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;1070&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220;][vc_custom_heading text=&#8220;Welfen und Askanier: Die S\u00e4ulen Sachsens&#8220; font_container=&#8220;tag:div|text_align:left&#8220; use_theme_fonts=&#8220;yes&#8220; el_class=&#8220;zu_leuchte&#8220;][vc_column_text]Als die Askanier um das Jahr 1300 im Zenit ihrer politischen Macht standen, herrschten Familienzweige nicht nur \u00fcber die beiden Landesteile des Herzogtums Sachsen, um Wittenberg und Lauenburg an der Unterelbe, sondern auch \u00fcber die Markgrafschaft Brandenburg, die Grafschaft Weimar-Orlam\u00fcnde und das F\u00fcrstentum Anhalt. Die Familieneinheit verk\u00f6rperte der gespaltene Wappenschild des anhaltischen F\u00fcrstenhauses, welcher neben der Markgrafenw\u00fcrde in Brandenburg auch die Herzogsw\u00fcrde in Sachsen und somit die askanischen Wurzeln der beiden Kurf\u00fcrstent\u00fcmer repr\u00e4sentierte. Diese Rolle Anhalts als zentralem \u201eGef\u00e4\u00df\u201c askanischer Traditionen kam aber nicht nur im anhaltischen Wappen zum Ausdruck. Selbst im wettinischen Wittenberg repr\u00e4sentierte das Wort \u201eAnhalt\u201c offenbar den gesamten askanischen \u201eStamm\u201c, wie ein einst in der wittenberger Franziskanerkirche unter einem Epitaphgem\u00e4lde von Lukas Cranach angebrachtes Gedicht<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_2');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_2');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_1019_1_2\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[2]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_2\" class=\"footnote_tooltip\">Sommer 1840, S. 94. <\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_1019_1_2').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_2', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script> f\u00fcr den askanischen Kurf\u00fcrsten Rudolf III. zeigt:[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=&#8220;\u201eHerzog Ludolphus\u201c<br \/>\n\u201eDer siebende F\u00fcrst an diesem Stam<br \/>\nVon Anhalt (Rudolph ist mein nam)<br \/>\nBin ich erwelet und genannt<br \/>\nEin Churf\u00fcrst in gantz Sachssenland.<br \/>\nDas Schwert furt\u2018 ich in grosser Zier<br \/>\nDem Kaiser bey meim Leben f\u00fcr.<br \/>\nVon Magdeburg Bischoff Albrecht<br \/>\nMir Beltzig Rabenstein belegt,<br \/>\nDen jagt ich davuon mit unfug.<br \/>\nEin Thurm zu Schweinitz mir erschlug<br \/>\nMein beide S\u00f6n zu einer fart.<br \/>\nVor Fridslar ich gefangen ward,<br \/>\nDa ich in gleit von Franckfurt ritt.<br \/>\nAn mir hielt Meintz sein glauben nit.\u201c&#8220; font_container=&#8220;tag:p|text_align:center&#8220; google_fonts=&#8220;font_family:Cinzel%3Aregular%2C700%2C900|font_style:700%20bold%20regular%3A700%3Anormal&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Der s\u00e4chsische Kultur- und Geschichtsraum an Harz, Elbe und Saale wurde im Hochmittelalter von den eng verwandten Dynastien der Welfen und Askanier dominiert. Beide leiteten ihre Anspr\u00fcche auf die Herrschaft in Sachsen von dem Erbe der Billunger ab, die unter Kaiser Otto I. als erste Inhaber der s\u00e4chsischen Herzogsw\u00fcrde hervortraten. Die gemeinsame billungische Abstammung der Welfen und Askanier war den hochmittelalterlichen Zeitgenossen gut vertraut. Im 13. Jahrhundert wurden entsprechende Stammb\u00e4ume nicht nur ausgehend vom Braunschweiger Blasiusstift, sondern auch schon zuvor in der Chronik Alberts von Stade publiziert.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;1072&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; onclick=&#8220;zoom&#8220;][vc_column_text]W\u00e4hrend das 12. Jahrhundert von der kriegerischen Rivalit\u00e4t zwischen dem welfischen und askanischen Familienverband gepr\u00e4gt war, kam es in der ersten H\u00e4lfte des 13. Jahrhunderts zur Auss\u00f6hnung und gegenseitigen Heiratsverbindungen zwischen Welfen und Askaniern.<\/p>\n<p>Zu Beginn des 13. Jahrhunderts \u00fcberlagerten sich an Harz, Elbe und Saale von den franz\u00f6sischen und englischen Innovationszentren h\u00f6fischer Kultur ausgehende Einfl\u00fcsse. Die literarische Besch\u00e4ftigung mit dem Mythos des Trojanischen Krieges strahlte stark in diese Region aus. Ein Zentrum bildete dabei der Hof des th\u00fcringischen Landgrafen Hermann I. Beide S\u00f6hne des 1212 in Bernburg verstorbenen askanischen Herzogs Bernhard von Sachsen, Herzog Albrecht I. von Sachsen und F\u00fcrst Heinrich I. von Anhalt, heirateten T\u00f6chter Hermanns. Heinrich, der erste anhaltische F\u00fcrst und selbst Minnes\u00e4nger, benutzt in einer 1213 ausgestellten Urkunde erstmals die Form <i>\u201ecomes Ascharie\u201c<\/i>.<span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_3');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_3');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_1019_1_3\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[3]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_3\" class=\"footnote_tooltip\">Assing 2003, S. 31. <\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_1019_1_3').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_3', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>[\/vc_column_text][vc_column_text]Es ist davon auszugehen, dass auch die Askanier ihre Herkunftssage aus dem Trojastoff sch\u00f6pften: <i>\u201eAuch die Askanier definierten, wie fast alle anderen Dynastien des Mittelalters, die Abstammung ihres Hauses von Ascanius her, Sohn des Aeneas, des sagenhaften Gr\u00fcnders von Rom. \u00dcber die latinisierte Schreibform Aschariae \u2013 f\u00fcr Aschersleben, den anhaltinischen Stammsitz der Familie \u2013 lie\u00df sich der Bogen zu Ascania schlagen, wie es wahrscheinlich erstmals eine Urkunde von 1323 praktizierte.\u201c<\/i><span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_4');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_4');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_1019_1_4\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[4]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_4\" class=\"footnote_tooltip\">Briese 2005, S. 15. <\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_1019_1_4').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_4', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_single_image image=&#8220;1075&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; onclick=&#8220;img_link_large&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/2&#8243;][vc_column_text]Welfen und Askanier konkurrieren \u00fcber Jahrhunderte um die Vorherrschaft auf dem Gebiet der Kernlandschaft des ehemaligen ottonischen \u201eregnum saxonum\u201c, der alten \u201eBasislandschaft\u201c des Reiches an Harz, Elbe und Saale. Hier lagen so bedeutende s\u00e4chsische Erinnerungsst\u00e4tten wie beispielsweise Braunschweig, Goslar, Quedlinburg, Halberstadt oder Magdeburg. Dieses Gebiet wurde im 13. Jahrhundert von Th\u00fcringen und der slawischen Landschaft als eigenst\u00e4ndige Provinz geschieden (Bezeichnungen <i>\u201eSaxonie, Thuringie et Slawie\u201c<\/i><span class=\"footnote_referrer\"><a role=\"button\" tabindex=\"0\" onclick=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_5');\" onkeypress=\"footnote_moveToReference_1019_1('footnote_plugin_reference_1019_1_5');\" ><sup id=\"footnote_plugin_tooltip_1019_1_5\" class=\"footnote_plugin_tooltip_text\">[5]<\/sup><\/a><span id=\"footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_5\" class=\"footnote_tooltip\">Ohnsorge 1959, S. 163. <\/span><\/span><script type=\"text\/javascript\"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_1019_1_5').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_1019_1_5', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });<\/script>).<\/p>\n<p>Einen Meilenstein im welfisch-askanischen Zusammenwirken bildete das von Welfen und Askaniern gemeinsam ausge\u00fcbte Amt des \u201eVikariats\u201c \u00fcber alle drei eben genannten Provinzen. Der habsburgische K\u00f6nig Rudolf hatte daf\u00fcr im Jahr 1277 die beiden Rivalen Albrecht II. von Sachsen (Wittenberg) und Albrecht I. von Braunschweig \u201ezusammengespannt\u201c, vielleicht auch, um durch die Teilung des Amtes beide Dynastien in Schach halten zu k\u00f6nnen. Durch ihr Engagement im Bereich der K\u00f6nigswahlen \u2013 die Askanier wirkten aktiv am Aufstieg der Staufer und Habsburger mit \u2013 setzten sie sich letztlich gegen\u00fcber den Welfen durch, indem es ihnen gelang, sich im Prozess des sich herausbildenden Kurf\u00fcrstenkollegs zwei Kurstimmen zu sichern.<\/p>\n<p>Noch um 1500 galten Welfen und Askanier als Tr\u00e4ger des s\u00e4chsischen Selbstverst\u00e4ndnisses. Man darf davon ausgehen, dass diese Tatsache den F\u00fcrsten von Anhalt bewusst war.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_custom_heading text=&#8220;Anhalt: Ein \u201eGef\u00e4\u00df\u201c f\u00fcr die askanischen Traditionen&#8220; font_container=&#8220;tag:div|text_align:left&#8220; use_theme_fonts=&#8220;yes&#8220; el_class=&#8220;zu_leuchte&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Aufgrund tragischer Un- und schicksalhafter Zuf\u00e4lle verloren die askanischen Familienzweige im 14. und 15. Jahrhundert ihre dominierende Stellung. Das s\u00e4chsische Herzogtum gelangte unter wettinische Herrschaft und der Begriff \u201eSachsen\u201c verwandelte sich vom identit\u00e4tsstiftenden Integrationssymbol in ein politisches Argument zur Durchsetzung wettinischer Machtinteressen. Mit der Karriere des F\u00fcrsten Rudolf von Anhalt (um 1466-1510), sp\u00e4ter \u201eder Tapfere\u201c genannt, am Hof des r\u00f6misch-deutschen K\u00f6nigs Maximilian I. konnten die Askanier ihre k\u00f6nigsnahe Position im Reich wieder festigen. Die Bedeutung des Mittelalters f\u00fcr das f\u00fcrstliche Selbstbewusstsein wurde ihnen dabei am K\u00f6nigshof vor Augen gef\u00fchrt. In Bernburg pr\u00e4gte sich dieses Wertesystem architektonisch aus: Die Bernburger \u201eLeuchte\u201c \u2013 ein landesgeschichtlicher Erinnerungsort ersten Ranges \u2013 markiert den erneuten Aufstieg der Askanier, die nach einer krisenhaften\u00a0Phase im 14. und 15. Jahrhundert bald wieder die europ\u00e4ische Geschichte beeinflussen sollten.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_widget_sidebar sidebar_id=&#8220;ca-sidebar-1080&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div><div class=\"speaker-mute footnotes_reference_container\"> <div class=\"footnote_container_prepare\"><p><span role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_reference_container_label pointer\" onclick=\"footnote_expand_collapse_reference_container_1019_1();\">Fu\u00dfnoten<\/span><span role=\"button\" tabindex=\"0\" class=\"footnote_reference_container_collapse_button\" style=\"display: none;\" onclick=\"footnote_expand_collapse_reference_container_1019_1();\">[<a id=\"footnote_reference_container_collapse_button_1019_1\">+<\/a>]<\/span><\/p><\/div> <div id=\"footnote_references_container_1019_1\" style=\"\"><table class=\"footnotes_table footnote-reference-container\"><caption class=\"accessibility\">Fu\u00dfnoten<\/caption> <tbody> \r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_1019_1('footnote_plugin_tooltip_1019_1_1');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_1019_1_1\" class=\"footnote_backlink\"><span class=\"footnote_index_arrow\">&#8593;<\/span>1<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Funke 2001, S. 92. <\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_1019_1('footnote_plugin_tooltip_1019_1_2');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_1019_1_2\" class=\"footnote_backlink\"><span class=\"footnote_index_arrow\">&#8593;<\/span>2<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Sommer 1840, S. 94. <\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_1019_1('footnote_plugin_tooltip_1019_1_3');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_1019_1_3\" class=\"footnote_backlink\"><span class=\"footnote_index_arrow\">&#8593;<\/span>3<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Assing 2003, S. 31. <\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_1019_1('footnote_plugin_tooltip_1019_1_4');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_1019_1_4\" class=\"footnote_backlink\"><span class=\"footnote_index_arrow\">&#8593;<\/span>4<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Briese 2005, S. 15. <\/td><\/tr>\r\n\r\n<tr class=\"footnotes_plugin_reference_row\"> <th scope=\"row\" class=\"footnote_plugin_index_combi pointer\"  onclick=\"footnote_moveToAnchor_1019_1('footnote_plugin_tooltip_1019_1_5');\"><a id=\"footnote_plugin_reference_1019_1_5\" class=\"footnote_backlink\"><span class=\"footnote_index_arrow\">&#8593;<\/span>5<\/a><\/th> <td class=\"footnote_plugin_text\">Ohnsorge 1959, S. 163. <\/td><\/tr>\r\n\r\n <\/tbody> <\/table> <\/div><\/div><script type=\"text\/javascript\"> function footnote_expand_reference_container_1019_1() { jQuery('#footnote_references_container_1019_1').show(); jQuery('#footnote_reference_container_collapse_button_1019_1').text('\u2212'); } function footnote_collapse_reference_container_1019_1() { jQuery('#footnote_references_container_1019_1').hide(); jQuery('#footnote_reference_container_collapse_button_1019_1').text('+'); } function footnote_expand_collapse_reference_container_1019_1() { if (jQuery('#footnote_references_container_1019_1').is(':hidden')) { footnote_expand_reference_container_1019_1(); } else { footnote_collapse_reference_container_1019_1(); } } function footnote_moveToReference_1019_1(p_str_TargetID) { footnote_expand_reference_container_1019_1(); var l_obj_Target = jQuery('#' + p_str_TargetID); if (l_obj_Target.length) { jQuery( 'html, body' ).delay( 0 ); jQuery('html, body').animate({ scrollTop: l_obj_Target.offset().top - window.innerHeight * 0.2 }, 380); } } function footnote_moveToAnchor_1019_1(p_str_TargetID) { footnote_expand_reference_container_1019_1(); var l_obj_Target = jQuery('#' + p_str_TargetID); if (l_obj_Target.length) { jQuery( 'html, body' ).delay( 0 ); jQuery('html, body').animate({ scrollTop: l_obj_Target.offset().top - window.innerHeight * 0.2 }, 380); } }<\/script>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Bau der Bernburger \u201eLeuchte\u201c verk\u00f6rpert askanisches Selbstbewusstsein an der Schwelle vom Mittelalter zur Fr\u00fchen Neuzeit. 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