{"id":562,"date":"2011-06-29T07:00:15","date_gmt":"2011-06-29T05:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.boehlk.eu\/bernburger-freiheit\/?p=562"},"modified":"2011-10-28T07:56:24","modified_gmt":"2011-10-28T05:56:24","slug":"mz-artikel-miteinander-reden-aufeinander-zugehen-vom-29-06-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.boehlk.eu\/bernburger-freiheit\/2011\/06\/29\/mz-artikel-miteinander-reden-aufeinander-zugehen-vom-29-06-2011\/","title":{"rendered":"MZ-Artikel Miteinander reden, aufeinander zugehen vom 29.06.2011"},"content":{"rendered":"<p><em>Kommentar von mir: Schon mehrmals wurde versucht, die Bernburger Fraktionsspitzen zum Montagsforum einzuladen. Bisher gab es oft noch nicht einmal eine Entschuldigung f\u00fcr die Nichtteilnahme. Nun scheint das Interesse an Diskussionen gewachsen zu sein. Weiter so!<\/em><\/p>\n<h1><a title=\"Der Artikel bei der MZ\" href=\"http:\/\/www.mz-web.de\/servlet\/ContentServer?pagename=ksta\/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1300343007620\" target=\"_blank\">Miteinander reden, aufeinander zugehen<\/a><\/h1>\n<h2>MONTAGSFORUM Vertreter von Hochschule und Stadt sprechen \u00fcber M\u00f6glichkeiten, wie das studentische Leben besser in der Stadt integriert werden kann.<\/h2>\n<p>VON SUSANNE WEIHMANN<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.boehlk.eu\/bernburger-freiheit\/files\/2011\/10\/Logo-B\u00fcndnis90-Die-Gr\u00fcnen.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-977\" title=\"\" src=\"http:\/\/www.boehlk.eu\/bernburger-freiheit\/files\/2011\/10\/Logo-B\u00fcndnis90-Die-Gr\u00fcnen-300x178.png\" alt=\"Logo B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen\" width=\"300\" height=\"178\" srcset=\"https:\/\/www.boehlk.eu\/bernburger-freiheit\/files\/2011\/10\/Logo-B\u00fcndnis90-Die-Gr\u00fcnen-300x178.png 300w, https:\/\/www.boehlk.eu\/bernburger-freiheit\/files\/2011\/10\/Logo-B\u00fcndnis90-Die-Gr\u00fcnen.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><strong>BERNBURG\/MZ <\/strong>&#8211; &#8220;Dass wir miteinander reden k\u00f6nnen, macht uns zu Menschen&#8221;, sagte einst der Philosoph Karl Jaspers. Gesprochen haben die Hochschule und Stadt indes offenbar in der Vergangenheit zu wenig. Das war zumindest der Eindruck beim j\u00fcngsten Montagsforum der Gr\u00fcnen, das MZ-Redakteur Carsten Steinborn moderierte, als es erneut um das Thema Hochschulstandort Bernburg ging. Immerhin sa\u00dfen diesmal alle an einem Tisch, um miteinander zu reden: Vertreter der Stadtratsfraktionen und der Hochschule, wenngleich bis auf eine Ausnahme die Studenten fehlten.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>&#8220;Die Hochschule geh\u00f6rt nach Bernburg&#8221;, sagte Hartmut Zellmer (CDU). Die Initiative m\u00fcsse allerdings von der Hochschule ausgehen. &#8220;Wir als Stadt k\u00f6nnen nur die Hand reichen.&#8221; Seiner Meinung nach ist es relativ einfach Studenten in die Stadt zu holen: Es gebe in der Stadt gen\u00fcgend leer stehende Geb\u00e4ude, die f\u00fcr Lehrveranstaltungen genutzt werden k\u00f6nnen. Udo Riedel (Linke) h\u00e4lt es dagegen f\u00fcr problematisch, mehr Studenten in die Innenstadt zu holen, sollte es nicht einen erheblichen Zuwachs an Studierenden geben. Das w\u00fcrde zu einer st\u00e4rkeren Zersplitterung der Hochschule f\u00fchren, meint Riedel. Der FDP-Fraktionsvorsitzende Hagen-Eike Hortian hingegen ist der Auffassung: &#8220;Die Hochschule muss in die Stadt kommen.&#8221; In anderen St\u00e4dten sei der Campus auch mitten in der Stadt.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;Die Hochschule muss in die Stadt kommen.&#8221; Hagen-Eike Hortian FDP-Fraktionschef<\/p><\/blockquote>\n<p>Professor J\u00fcrgen Schmidt erinnerte daran, dass der Fachbereich Wirtschaft bereits in der Stadt, im alten Rathaus, pr\u00e4sent ist. Zusammen mit dem Fachbereich Landwirtschaft, \u00d6kotrophologie, Landschaftsplanung seien damit 2 800 Studenten am Hochschulstandort Bernburg immatrikuliert. &#8220;Das ist ein Pfund, mit dem Sie wuchern k\u00f6nnen als Stadt&#8221;, appellierte Schmidt an Politik und Wirtschaft. Die Kommune m\u00fcsse sich fragen, wie sie dieses Potenzial nutzen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Auch Hochschulprofessor Peter Kaufmann ist der Meinung: Je mehr Bernburger Unternehmen den Studenten Themen anbieten, etwa f\u00fcr Masterarbeiten, desto eher f\u00fchlten sie sich mit der Stadt verbunden und w\u00fcrden bleiben. Indes sprach er sich gegen eine weitere Verlagerung des Campus in die Stadt aus. F\u00fcr eine Landwirtschaftshochschule sei der Standort in Strenzfeld ideal. &#8220;Die Studenten k\u00f6nnen vom H\u00f6rsaal aufs Versuchsfeld&#8221;, sagte Kaufmann und \u00fcberzeugte damit auch Zellmer. Zudem profitiere die Hochschule von der Vernetzung mit der DLG (Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft) und LLG (Landesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Gartenbau) vor Ort.<\/p>\n<p>Auch Hochschulmitarbeiterin Sabine Thalmann kann sich einen Umzug in die Stadt nicht vorstellen: &#8220;Wir brauchen viel Platz.&#8221; Platz, den die Landwirtschaftsstudenten in Strenzfeld haben, zudem beste Voraussetzungen f\u00fcr Forschungsexperimente. &#8220;Wenn wir anfangen, das zu splitten, gef\u00e4hrden wir den Hochschulstandort&#8221;, ist sie sich sicher. Sie k\u00f6nnte sich aber gut vorstellen, die Immatrikulationsfeier in der Stadt zu veranstalten. So, wie es bereits einmal in den 90er Jahren der Fall war. Als m\u00f6gliche Orte wurden Theater oder Kurhaus genannt. Dort k\u00f6nnten sich auch Vereine, Institutionen und Firmen vorstellen, schlug Thalmann vor.<\/p>\n<p>Zur Begr\u00fc\u00dfung der Erstsemester sollte auch ein umfangreicheres Willkommenspaket geh\u00f6ren &#8211; mit Gutscheinen, Freikarten usw., wie es an anderen Hochschulen \u00fcblich ist. Zellmer w\u00fcrde sich daf\u00fcr engagieren und Handwerksbetriebe ansprechen und auch bei Praktika vermitteln. Er erwartet dann aber auch, dass die Studenten auf die andere Seite zugehen und nicht nur erwarten, dass man auf sie zugeht. Sie k\u00f6nnten beispielsweise auch in die Stadtrats- und Ausschusssitzungen kommen und ihre Meinung \u00e4u\u00dfern. Mehrere Feste und studentische Stadtf\u00fchrungen schl\u00e4gt derweil Erich Buhmann (Gr\u00fcne) f\u00fcr die &#8220;Neuen&#8221; am Semesterbeginn vor. Und auch das Thema &#8220;Semesterticket&#8221; ist f\u00fcr ihn noch immer aktuell.<\/p>\n<p>Neben den vielen guten Ans\u00e4tzen und Ideen, die alle Beteiligten hervorbrachten, kam aber auch die knapp bemessene Zeit durch die Bachelor-Ausbildung zur Sprache: Durch die Einf\u00fchrung des Bachelor-Abschlusses und die damit verbundene Verk\u00fcrzung der Studienzeit h\u00e4tten die Studenten immer weniger Zeit, wei\u00df Peter Kaufmann. Fr\u00fcher h\u00e4tten die jungen Leute mehr Spielr\u00e4ume gehabt, sich ins studentische Leben einzubringen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich k\u00f6nnen sich alle Stadtr\u00e4te, bis auf Hortian, vorstellen, als Hochschulstandort auf dem Ortsschild zu werben. &#8220;Ich w\u00fcrde das sogar dreimal drunterschreiben und rot hervorheben&#8221;, meinte Karin Brandt (BBG).<\/p>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommentar von mir: Schon mehrmals wurde versucht, die Bernburger Fraktionsspitzen zum Montagsforum einzuladen. 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